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In der heutigen Zeit ist eine Landing Page fester Bestandteil jeder Online-Marketing-Strategie. Das Interesse an „Landing Page“ als Begriff steigt ebenfalls stetig an.
So sieht ein Chart-Auszug aus Google Trends zum Begriff „Landing Page“ aus:
Wie man erkennen kann, steigt das Interesse an Landing Pages seit Jahren an. Kein Wunder, denn in der heutigen schnellen Welt gibt es noch mehr Marketing-Ziele, Reize und informative Ablenkungen.
Eine Landing Page ist eine Art „Sonder-Unterseite“ Ihrer Firma. Diese Sonderseiten werden so erstellt, dass sie möglichst klar und deutlich, gleichzeitig aber auch möglichst platzsparend, Informationen an die Besucher weitergeben und das Interesse Ihrer Besucher wecken.
Eine Landing Page muss nicht nur ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung bewerben. Sie kann ebenfalls dazu genutzt werden, Content bereitzustellen, um interessierte Leads abzuschätzen und diese zu qualifizieren. Ebenfalls können Landing Pages eingesetzt werden, um die Qualität der Daten in Ihrem CRM zu erhöhen und fehlende Informationen, wie z. B. Telefonnummern oder die Position im Unternehmen, zu ergänzen.
Eine Landing Page ist in erster Linie kein Duplikat Ihrer Webseite. Im Gegenteil: Auf der Landing Page werden alle Störfaktoren, wie zum Beispiel Verlinkungen, die Menüleiste, viele Call-to-Actions oder irrelevante Bilder, ausgeschlossen. Je weniger Störfaktoren auf einer Landing Page zu finden sind, desto fokussierter bleiben die Besucher und desto wahrscheinlicher ist die Erfüllung des Ziels. Um die Qualität einer Landing Page beurteilen zu können, reicht lediglich eine einzige Frage aus, die Sie sich stellen müssen:
Eine normale Webseite hingegen beinhaltet sehr viele und sehr unterschiedliche Ziele. Zu den Zielen könnten die allgemeine Informationsbeschaffung über das Unternehmen, Stellenausschreibungen oder auch standardmäßig die Informationsbeschaffung über Produkte gehören, wohingegen eine Landing Page meistens nur ein einziges Ziel verfolgt, zum Beispiel:
Landingpages können Ihre Converison Rate massiv verbessern, ohne dass Sie große Umstrukturierungen der Webseite vornehmen müssen. Die Steigerung der Converison Rate wird größtenteils durch die Reduzierung der Ziele (Störelemente auf der Webseite) erreicht.
Für gewisse Online-Marketing-Kanäle ist eine gute Landing Page der Schlüssel zum Erfolg:
„Anhand der Nutzererfahrung mit der Landingpage wird in Google Ads gemessen, wie schnell und einfach Nutzer nach einem Klick auf die Anzeige das Gesuchte auf Ihrer Website finden. Die Landingpage ist die URL, die aufgerufen wird, wenn ein Nutzer Ihre Anzeige anklickt. Google Ads nutzt eine Kombination aus automatischen Systemen und menschlicher Bewertung, um die Nutzererfahrung mit der Landingpage Ihrer Website zu analysieren.
Die Nutzererfahrung beeinflusst den Anzeigenrang und somit den CPC und die Position in der Anzeigenauktion. Anzeigen werden unter Umständen seltener oder überhaupt nicht ausgeliefert, wenn sie mit Websites verlinkt sind, die eine negative Nutzererfahrung bieten.“
Zusammengefasst: Wenn Ihre Landing Page nicht userfreundlich gestaltet ist, müssen Sie mit einer schlechten Anzeigenposition und einem teureren Cost-per-Click rechnen.
Um Ihre Marketingziele zu erreichen und Ihre Marketingeffektivität kontinuierlich zu verbessern, können A/B-Tests genutzt werden.
Bei einem A/B-Test vergleichen Sie zwei Landingpages miteinander und schauen, welche der Landingpages Ihrer Zielgruppe eher gefällt. Die Durchführung eines A/B-Tests auf einer/mehreren Landingpages ist wesentlich einfacher als auf einer Startseite. Da auf einer Landing Page nur ein Ziel verfolgt wird, zum Beispiel mehr Leads für den Vertrieb oder direkter Produktvertrieb, können Sie Ihre Landing Page eher für einen A/B-Test nutzen als eine Startseite mit unterschiedlichen Zielen.
In der Online-Marketing-Community gibt es einige bewährte Gestaltungsvarianten und Definitionen einer Landing Page. Es gibt aber auch viele Blogartikel und Texte, die versuchen, die Frage „Wie sieht eine perfekte Landing Page aus?“ zu klären. Diese Blogartikel und Texte sollten Sie jedoch mit Vorsicht genießen und eher als Inspiration und Ideenquelle nutzen.
Viele der Aussagen werden mit einigen Untersuchungen und A/B-Tests belegt. Vergessen Sie jedoch nicht, dass jede Branche, jedes Kundensegment, jedes Produkt oder Ziel zu anderen Ergebnissen führen wird. Wenn jemand die Aussage „Wir haben durch kurze Landing Pages XY % mehr oder weniger Conversions erreicht“ trifft, dann bezieht er das auf seine Branche oder sein Produkt (Content).
Nichtsdestotrotz gibt es einige Basics, die den Unterschied zwischen einer Webseite und einer Landing Page abbilden:
Eine Navigation und Verlinkungen lenken Ihre Besucher von Ihrem Hauptziel ab. Auf Ihrer Webseite haben Sie in der Menüleiste oder auch auf der Homepage viele Ziele und Störfaktoren:
Die Lenovo Menü-Navigation beinhaltet unterschiedliche Ziele. Da Lenovo eine großes Unternehmen ist und eine große Produktpalette besitzt, spricht Lenovo alle Ziele auf der Startseite an. Ein Besucher, der eigentlich einen neuen Laptop kaufen wollte, kann sich also leicht verlaufen und auch mal nach Handys Ausschau halten oder sich über die Unternehmenskultur informieren.
Auf einer Landing Page sollten deshalb alle irrelevante Verlinkungen ausgeblendet werden. Auch nicht relevante Handlungsaufforderungen (Call-to-Actions) sollten sparsam genutzt werden. Im besten Fall soll nur ein einziger CTA, welcher das Ziel der Landing Page repräsentiert, vorhanden sein.
Ein gutes Beispiel stellt die Landing Page von HubSpot dar. Die gesamte Landing Page hat nur einen einzigen Button, mit dem Ziel potentielle Kunden zu generieren. Die Menüleiste und andere Verlinkungen wurden ebenfalls entfernt.
Ähnlich wie die normalen Unterseiten, soll die Landingpage die Besucher ebenfalls mit qualitativ wertvollen Bildern und ansprechenden Videos emotional ansprechen. Die Informationsverarbeitung durch Bilder oder Videos erfolgt ebenfalls wesentlich schneller als durch einen normalen Text. Nicht umsonst wird immer wieder wiederholt: „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“.
Achten Sie auf einen thematischen Zusammenhang zwischen dem Ziel und den Bildern oder Videos. Wenn Sie das Ziel haben ein Produkt zu verkaufen, dann heben Sie die Funktionalität und die Besonderheiten durch Bilder hervor.
Wenn Sie Ihren Besucher mit Ihrem Angebot überzeugt haben, ist die Arbeit nur zur Hälfte erledigt. Um den letzten Schritt bis zur Zielerreichung zu schaffen, muss das Formular ausgefüllt werden, das die benötigten Daten sammelt. Die Gestaltung und die Conversion-Optimierung des Formulars ist ebenfalls so komplex und unterschiedlich wie die Gestaltung einer guten Landing Page.
Auch bei der Anzahl der abgefragten Informationen, den Informationen selbst und der Platzierung der Formulare gibt es gewaltige Unterschiede in der Conversion Rate. Die Goldene Regel lautet jedoch: „Fragen Sie nur das ab, was Sie wirklich brauchen“. Beispielsweise senkt eine Telefonnummernabfrage in einem Formular die Conversion Rate um 52 %.
Den letzten Schritt der Zielerreichung bildet der Call-to-Action-Button. Dieser muss sich im Idealfall von der Webseite abheben und die Handlung beziehungsweise Ihr Ziel klar und deutlich kommunizieren.
Wenn Sie ein E-Book anbieten, dann lautet der Call-to-Action: „Jetzt das E-Book herunterladen!“
Achten Sie auch auf die Farbe des CTAs. Dieser muss sich von der gesamten Landing Page abheben. Gerade bei der Verwendung eines Hintergrundbildes muss der Call-to-Action klar sichtbar sein. Nutzen Sie daher Komplementärfarben, um die ideale Farbe des CTAs herauszufinden.
Wenn Sie das Ziel haben, mehr Leads für den Vertrieb zu generieren oder ein bestimmtes Produkt gezielt zu verkaufen, dann ist der einfachste Weg die Erstellung einer Landing Page. Eine Landing Page ermöglicht Ihnen auch die kontinuierliche Verbesserung der Conversion Rate durch die Verwendung eines A/B-Tests.
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